Summer of ´98
Der Juli 1998 war schon ziemlich speziell für die Jesus Freaks Bewegung. Für ein paar Tage waren wir im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Ständig klingelte das Telefon im Büro. Selbst Leute die uns bis dahin gut fanden und unterstützen riefen an und meinten, jetzt wären wir endgültig durchgeknallt.
Was war passiert?
Viele Tageszeitungen und auch die Nachrichten von RTL und anderen Sendern hatten berichtet, dass ein religiöser Fanatiker von den Jesus Freaks bei einer Wahlveranstaltung in Bayreuth auf den Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder mit einem Messer losgegangen war, aber zum Glück noch rechtzeitig von den Sicherheitskräften gestoppt werden konnte.
Den Abend nach diesem Vorfall war ich bei meiner damaligen Freundin. Ihre Eltern hatten die Berichte in der Zeitung gelesen und im Fernsehen gesehen (Youtube gab es damals noch nicht) und konfrontierten ihre Tochter damit. Ob sie den wüsste, in was für einer Sekte sie geraten wäre, was für üble Leute das wären. Das war schon heftig. Sie meinten es ja auch gar nicht böse, egal wie aufgebracht sie waren. Sie machten sich nur großen Sorgen um ihre Tochter. Eigentlich taten mir Ihre Eltern nur leid, dass sie so darauf ausstiegen, denn sie waren keine Christen und diese Berichte schafften es, dass sie sich noch mehr davon distanzierten.
Irgendwie berührte mich das Ganze aber nicht so sehr. Nie kam ich auf den Gedanken deswegen die Jesus Freaks zu verlassen.
Warum???
Naja zum einem: Ich war bei der besagten Wahlveranstaltung in Bayreuth dabei. Ich war zu dem Zeitpunkt vor dem Zelt, wo der Vorfall stattfand. Zudem hatte ich Fakten, die andere nicht hatten und die in den Medien weggelassen worden sind. Man wollte da ja eine Story und nicht wirklich berichten was passierte.
Aber selbst wenn ich nicht dabei gewesen wäre, viel wichtiger war: ich kannte den vermeidlichen Attentäter der im Zelt war und während der Wahlveranstaltung plötzlich den Impuls hatte, völlig unbewaffnet nach vorne zu rennen und zu rufen: „Jesus liebt sie, Herr Schröder!“ bis die Security in abführten. Ich kannte sein Herz und wusste um seine Intentionen.
Aus diesem Grunde ließ mich RTL wie auch die Bild Zeitung völlig kalt und auch das besorgte Drängen der Eltern meiner Freundin.
Ist es nicht faszinierend, wie unterschiedlich man Dinge wahrnehmen kann, nur weil man die Situationen und Menschen selber kennt und nicht nur aus den Medien?
persönliches Update
Hallo liebe Leute,
nach 1,5 Jahren gibt es mal wieder einen Eintrag von mir. Sachen gibt´s was? :)
Bleib jetzt noch abzuwarten, ob das hier überhaupt noch wer liest. Also liebe Leser, wenn ihr hier vorbeischaut, dann schreibt doch bitte mal einen kurzen Kommentar, damit ich weiß, hier schuat noch wer drauf. Ich werde wohl höchstwahrscheinlich auf die Kommentare nicht antworten, aber zumindest weiß ich dann, dass meine Bemühungen gewürdigt werden. HEHE!
Tja, so ein Blog dient ja auch dazu Neuigkeiten aus dem Leben zu verbreiten. Bei mir gibt es eine Menge neues, seid Januar ´08.
Kurz zusammen gefaßt: Ich lebe jetzt in Nürnberg. Das ist sehr gut so.
Blogeintrag beendet.
Wie noch neugierig? OK, also ein bißchen mehr wie es dazu kam.
Im Juni letzen Jahres habe ich die Gemeindeleitung von Wort und Geist Hannover an meinen Bruder Simon abgegeben. War ein interessanter Prozeß, aber der Heilige Geist hat am Ende so deutlich zu mir gesprochen, das es kaum zu überhören war. Ist ziemlich cool und er macht da jetzt einen großartigen Job. Bin da echt stolz auf ihn.
Wer sich das jetzt mal anhören möchte: www.wortundgeist-hannover.de
Tja, war dann erst mal weiter da, hab auch weiter gepredigt und so weiter, also eigentlich wie zuvor nur eben unter seiner Leitung. Im September merkte ich dann, das ich das erte mal seid 10 Jahren wieder die Freiheit hätte Hannover zu verlassen. Ist schon ein komisches Gefühl 10 Jahre war ich voll auf Hannover fixiert, nichts hätte mich da weg bekommen und dann plötzlich merk ich, wie das vorbeit ist, wie die Zeit dort abgelaufen ist.
Im November dann war es klar, dass ich nach Nürnberg ziehen soll. Als ich das dann Taade (den Leiter vom Wort und Geist Zentrum Nürnberg) meinte er nur, das wäre sehr gut und er weiß schon seid 2 Jahren, das ich da hin gehören. Nochmal ne schöne Bestätigung.
Dann war es abgefahren, zu sehen wie alles vorbereitet wird. Mit Job, mit Wohnung, Umzug , alles einfach. Das war echt schön! Wobei, trotz alle dem: Umziehen nervt!!!
Ich habe also hier jetzt seid Juni eine sehr schöne Wohnung mit Terrasse. Der Kater ist auch zufrieden und mir geht es einfach gut und ich genieße weiter diese wundervolle Leben, das ich mehr und mehr entdecke. Es ist einfach schön!
Eventuell schreibe ich hier jetzt mal wieder häufiger was rein. Mal sehen, was dran ist.
Soweit erst mal mein persönliches Update.
Vom Fasten / Stöckchen vom Storch
Da nutze ich doch mal die Gelegenheit und schreibe einen neuen Blogeintrag. Der letzte ist ja auch ewig her.
Es passiert sehr viel bei mir, aber irgendwie habe ich nie den Eindruck, das sollte ich der Republik zur Verfügung stellen.
Wer aber Interesse an meinem Leben hat, dem sei es gerne freigestellt, persönlich bei mir nachzufragen.
Storch fragte, wie es bei mir mit Fasten ist und hat dazu ein paar Fragen vom
Haso übernommen. Beantworten wir doch erstmal die:
1. Hast du schon einmal bewußt gefastet? Ja, habe ich. Aus verschiedene Gründen. Manchmal als Teil einer Gebetszeit, manchmal aus gesundheitlichen Gründen. Teilfasten habe ich noch nie gemacht. Ganz oder gar nicht war die Devise.
2. Was ist der Sinn von Fasten Deiner Meinung nach?Da kann ich Storchs Antwort eigentlich kopieren. Fasten ist eine körperliche Übung durch die ich den Körper aufzeige, das er nicht das sagen hat. Es kann helfen sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. Nebenbei hat es noch einen rein praktischen, gesundheitlichen Aspekt, Heilfasten eben, zur Entschlackung des Körpers.
1 Tim 4:8 Sich in körperlichen Entbehrungen zu üben, bringt nur wenig Nutzen. Aber zu trainieren, wie man Gott liebt und ehrt, ist in jeder Hinsicht nützlich, weil das eine Verheißung für das jetzige und das zukünftige Leben hat.
3. Wirst Du in diesem Jahr in der Fastenzeit fasten?Keine Ahnung, wenn Gott es mir zeigt sicher. Nach jetzigem Stand der Dinge eher nicht. Die festgeschriebene Fastenzeit hat für mich noch nie Sinn gemacht.
4. Ist Fasten ein Thema in der Gemeinschaft, in der Du lebst?Eher weniger.
Mal losgelöst von den Fragen (zum Sinn habe ich ja schon was geschrieben, aber das ist der aktuelle Stand meiner Sicht): Das erste Mal gefastet habe ich denke ich vor 10 Jahren oder so 2 Tage. War cool. Da hab ich das gezeigt bekommen und es war eine sehr entspannte Zeit und die freie Zeit zum Gebet genutzt. War cool! So was habe ich wohl 3- 4 Mal gemacht. Ich hatte es mal ne Zeit, da habe ich den Tag vor dem Hauskreis immer mit zusammen gefastet. Das war auch ne gute Sache. Faszinierend war, daß bei diesen Zeiten, der Hunger gar nicht so ein Problem war.
Einmal wollte ich mit fasten Gott erpressen. So nach dem Motto: Ich faste jetzt und dann wird das schon passieren. Hab morgens gefastet, mittags gefastet und abends hatte ich so brutalen Hunger. Ich bete: „Gott, warum habe ich jetzt so einen Hunger.“ Klare Antwort kam sofort: „Weil du nichts ißt! Du versuchst hier was zu beweisen, aber ich habe dir das nicht gesagt.“ Darauf hin hab ich mir ne Pizza reingeschoben, gegessen und ne prima Zeit mit Papa gehabt.
Ansonsten habe ich noch 2 mal 5-6 Tage Heilfasten gemacht, so mit Entschlackung und so was. War auch ganz cool, aber mal sollte schauen, das man die Tage dann nicht so viel zu tun hat. Übrigens Abnehmen tut man damit gar nicht so viel!
Das letzte Mal gefastet habe ich vor ca. 1,5 Jahren. Das war auch gut. Wann es das nächste Mal dran ist, schau´n wa mal.
Wow, damit habe ich einen aktuellen Blogeintrag!
Da isser wieder
So, ich habe hier jetzt gerade mal eine Menge gepostet. Einfach mal, das Leute meine Meinung zu bestimmten Fragen wissen, falls es wen interessiert
Ihr könnt euch das gerne durchlesen, aber es ist ne Menge. Ging halt nicht viel kürzer. Ich werde jetzt zum JFI Gesammttreffen fahren und mich da auch offiziel verabschieden, danach geht es weiter für eine Woche in den Bayrischen Wald. Da werd ich auch nicht in Internet schauen. Ihr könnt euch aber gerne auslassen.
Jetzt zu den Spielregeln: Ich möchte nicht, das Textpassagen zitiert werden. Ihr könnt alles kopieren, oder darauf verlinken, aber es hat Sinn und Zweck, das ich die Posts als ganzes geschrieben habe und nicht nur als einzelne Häppchen.
Es ist grundsätzlich jetzt Pflicht, angemeldet zu sein. Ich unterhalte mich ungern mit Anonymen.
Gedisse könnt ihr bitte bleiben lassen, das werde ich löschen, das nehme ich mir einfach mal heraus. Es ist schließlich mein Blog! Positives könnt ihr beliebig oft und lang schreiben. Grundsätzlich ist das, was ich hier schreibe, meine Meinung. Es steht jedem frei anderer Meinung zu sein, ich habe hier keine Fatwas gebracht.
Ansonsten geht es mir gut und ich freu mich auf die nächste Woche.
Hoffe, ihr habt auch so ne gute Zeit, wie ich.
Liebe Grüße
Morti
Eine Ära endet
Tja, morgen wird es offiziel.
Ich bin kein Jesus Freak mehr. Na ja, eigentlich doch noch, aber ich gehöre nicht mehr zur Jesus Freaks Bewegung. Ist irgendwie schon ein krasser Schritt nach 10 Jahren, aber ich weiß er ist richtig.
"Warum?" fragt jetzt sicher der eine oder andere.
Vorne weg, nein ich bin auf niemanden sauer, ich finde auch nicht alle doof und habe mich auch mit niemandem gestritten. Genau genommen habe ich alle, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, furchtbar lieb und es sind auch einige Freundschaften dabei. Nein, ich bin nicht frustriert und das ist jetzt auch nicht die große Abrechnung.
Seid mehren Jahren sehe ich Dinge die mir nicht gefallen und seid zwei Jahren denk ich darüber nach auszusteigen. Ich war schon ein paar mal an dem Punkt, hatte bis dahin aber vom Gott nie die Ansage zu gehen. Von daher blieb ich.
Mal losgelöst von der ganzen Debatte, was Jesus Freaks eigentlich ist, wo es ja auch dutzende von Meinungen zu gibt und auch weg von vielen theologischen Unterschieden, gibt es für mich ein zentrales Ding was relevant ist: Das ist Leitung! Ich bin für mich an den Punkt gekommen, daß ich keine Leitung möchte, wie sie die letzten Jahre bei JFI gelebt wird. Ich möchte so nicht leiten und ich möchte so nicht geleitet werden. Die Leute selber finde ich toll und hab ich gerne, aber das Gremium, was wir Ältesten Kreis von JFI nennen, erfüllt für mich nicht die Funktion, die ich von Leitung erwarte. Ich hatte lange Gespräch mit Ihnen, habe Emails geschrieben, hab meine Punkte genannt, erlebe aber nicht, daß es wirklich besser wird. Auch meine Sicht von Leitung ist teilweise unterschiedlich zu den Leitern.
Aus diesem Grunde bin ich im Mai auch als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten. Ich wollte nicht in den Interessenkonflikt geraten, eventuel illoyal gegenüber der Leitung zu sein oder gegen Überzeugungen handeln zu müssen und damit die Bewegung in noch größeren Troubel bringen.
"Warum den noch vor dem Konzil? Jetzt bewegt sich doch endlich was?" wäre jetzt die nächste logische Frage. Ich denke, es bewegt sich gar nicht so viel. Es wird die letzten Monate nur sichtbar, was auch schon die letzten Jahre schon unterschwellig immer da war, aber nicht so deutlich und das hat den Anschein, das es große Umwälzungen gebe. Aber die Veränderungen sind viel geringer, als man meint. Es kommt nur zu Tage, wo es eigentlich schon lange gehakt hat.
Das Konzil kann große Veränderungen bringen und das hoffe und erwarte ich auch. Ich kann aber nicht sicher sagen, daß das Ergebnis nachher so ist, daß ich für mich sagen kann: "Genau das will ich, da gehe ich mit!" Zudem verschiebt sich der Termin immer weiter nach hinten.
Ich bin zu dem Punkt gekommen, daß ich meinen geistlichen Werdegang und die Zukunft meiner Gemeinde nicht davon abhängig machen kann, ob in einem 3/4 Jahr Diskussion so verlaufen, wie ich es mir wünsche.
Ich hab gemerkt, wie sich diese Unsicherheit in der Bewegung sich in den letzten Wochen auch in meiner Gemeinde gezeigt hat. "Wohin geht das hier alles? Sind wir jetzt noch Jesus Freaks? Wie wird sich das entwickeln?" Es lähmt einfach und ich möchte meine Gemeinde nicht so lange auf Eis legen.
Eines Morgens bin ich aufgewacht und wußte, jetzt ist dran zu gehen. Ich habe mich mit den anderen Leitern meiner Gemeinde getroffen, geistlich wie organisatorisch, habe das mit denen besprochen und ein paar Wochen später dann meiner Gemeinde mitgeteilt. Die Woche vorher bin ich noch als Regioleiter zurück getreten.
Das Ergebnis ist, daß wir geschlossen, als Gemeinde die Jesus Freaks Bewegung verlassen. Es gibt kein Ärger bei uns, keine Spaltung, wir gehen nur raus und sind da einig. Natürlich gibt es Stimmen, die es schade finden und es bedauern, natürlich! Aber selbst diese sagten, das sie Freddy und mir als Leitung vertrauen und deswegen mitgehen.
Also beginnt ein neuer Abschnitt!
Ich wünschen den Jesus Freaks alles Gute und das die Veränderungen echt positives bewirken. Vielleicht geht es ja doch dahin, das ich gern dabei bin. Ich bringe mich auch gerne in das Konzil ein, falls meine Meinung dort erwünscht wird. Ich hab euch echt gerne und habe die letzten 10 Jahre genossen und bin dankbar für jeden, der sich in mich investiert hat.
Meine Vision hat sich nicht geändert. Sie ist immer noch dieselbe, wie ich Jesus Freaks für mich von Anfang an gesehen habe: Ich habe aber immer noch den Traum gesellschaftsrelevante Gemeinden zu bauen, dort wo ich stehe, ohne mich verbiegen zu müssen oder eine bestimmte Kultur übernehmen zu müssen. Ich möchte immer noch Gemeinden mit meinen Freunden und Bekannten für meine Freunde und Bekannte bauen. Dahingehend bin ich immer noch Jesus Freak und werde das auch immer bleiben!
Gnade und Frieden sei mit uns allen.
In Liebe Morti
Kritik zu Wort und Geist
Ein Thema was ich gerne nochmal ansprechen wollte ist die Kritik, die ich immer wieder über Wort und Geist höre.
Ich würde jedem empfehlen, dieses
Statement einfach mal zu lesen.
Für die, die nichts davon kennen, es ist eine Bewegung aus dem Bayrischen Wald, wo es ziemlich abgeht, aber die in Deutschland gerade sehr umstritten ist. Ich kann einfach jedem empfehlen sich das mal live anzuschauen.
Apg 28,22 Aber wir begehren von dir zu hören, welche Gesinnung du hast; denn von dieser Sekte ist uns bekannt, daß ihr überall widersprochen wird.
Auch noch vorne weg: Meine Entscheidung die Jesus Freaks Bewegung zu verlassen hat nichts mit Wort und Geist zu tun.
Zuerst einmal generell: Ich war in genügend Blogs, war in genügend Foren und habe genügend Statements gelesen. Die Spanne ist da vielschichtig.
Es gibt Leute die generell alles toll finden und zudem Leute, die das was sie gehört haben sehr unweise und sehr egoistisch umsetzen und rüberbringen. Das wird es immer geben und viel der Kritik kommt wegen solchen Leuten.
Klar, es gibt auch berechtigte Kritik. Wort und Geist macht auch Fehler. Das große Feld der Kritiker teilt sich für mich aber so ein:
Es gibt Kritiker, die schreiben gut gemeinte Statements, die haben echt gute Absichten, aber man merkt, das sie sich selber mit der Materie nicht wirklich auseinander gesetzt haben, aber sich genötigt fühlen was zu sagen, weil sie von oben genannten Leuten gehört haben. Das ist soweit in Ordnung und manchen Sachen, die sie schreiben wäre wirklich schlimm, wenn es denn so wäre, wie es geschrieben wird. Ist es aber nicht!
Es gibt Kritiker, die geben vor, objektiv zu sein. Sie zitieren Predigten und sagen, daß man diese Punkte ja so nicht sehen kann.
Zum zitieren: Ich kann dir aus Zitaten fast alles belegen, wenn ich mich nur anstrenge. Ich kann aus der Bibel belegen, daß es keinen Gott gibt, wenn ich nur die richtigen Zitate nehme.
Einige von ihnen sind Leiter und es wird gesagt, die sind eigentlich aus derselben Richtung gekommen und deswegen sollte man diese Kritik ernst nehmen. Hm, seltsam ist, daß viele just zu der Zeit angefangen haben, gegen Wort und Geist zu gehen, als sich Leute aus ihren Reihen stärker zu Wort und Geist hingezogen fühlten. Ich habe mit genügend Betroffenen gesprochen und habe diese Infos aus erster Hand. Ja ich weiß, es gibt immer zwei Seiten, aber meist kennen die Leute, die die Kritiken lesen oder hören, die andere Seite auch nicht, weil die nicht solche Wellen machen und nicht so gegen ihre alten Leiter hetzen.
Es gibt auch solche, die viele Angaben von dem, was Wort und Geist über ihre Erfolge sagen, schlicht und ergreifend für erlogen erklären. Eine Unverschämtheit! Ich war bei Heilungsveranstaltungen dabei und habe gesehen, daß es real ist. Ich habe mitbekommen, wie sich in einem Godi 130 Menschen bekehrt haben, ich kenn persönlich Dutzende, die sich durch diesen Dienst bekehrt haben und jetzt für Jesus abgehen. Das ist grob gesagt nur Neid!
Schlußendlich gibt es Leute, die sagen das wäre einfach alles Irrlehre, schlimmstensfalls ´ne Sekte. Größeren Schrott habe ich selten gehört! Lustig ist auch, wenn man nachhakt, was die Leute sonst noch verzapfen. Häufig sind es Leute, die in denselben Foren dieselben Argumente gegen Calling all Nations, Walter Heidenreich und Peter Wenz haben. Sie zeichnen sich hauptsächlich dadurch aus, wogegen sie alles sind, nicht was sie wollen und ganz bestimmt nicht, was sie glauben. Faszinierend wie es Leute gibt, die ständig sagen, das wäre alles unbibelisch (sie meinen widerbiblisch) ohne auch nur einmal die Bibel zu zitieren. Da gibt es auch Leute, die haarsträubende Geschichten, was sie alles mit „Röhrnbachanhängern“ erlebt haben. Mit manchen war ich im Emailkontakt. Als ich anbot, sie können gerne von mir Telefonnummer und Email von Helmut Bauer haben, um die Dinge zu klären, hörte ich nie wieder was.
Ich möchte einfach mal ein Beispiel geben, was ich von vielen gehört habe und wo ich sehr guten Einblick habe. Es erschien ein Artikel in der Zeitschrift dran, von denen mir viele sagten, das sei endlich mal ein ehrlicher, objektiver Artikel. Dazu geb ich jetzt mal meine Meinung ab. Zuerstmal: die Autorin dieses Artikels hat Wochen vorher einen Artikel über die christliche Bloggerszene geschrieben, wo viele meinten, wie kann man sich sowas raus nehmen. Der sei überhaupt nicht objektiv und sehr negativ geschrieben. Okay! Dieselbe Bloggerszene sagt nun, daß der neue Artikel über Wort und Geist absolut so zu sehen ist und endlich mal die Mißstände anspricht. Hm?
Ich war bei der von ihr beschriebenen Frühlingsbibelschule und kann nur sagen, das viele der Zitate im Kontext ganz anders geklungen haben. Auch viele Kommentare waren sehr wertend und hatten schlußendlich das Ziel, daß ein negatives Bild vermittelt wird. Glaubt ihr nicht? Na gut. Mein Vater hat eine Leserreaktion auf diesen Artikel geschrieben, wo er beschreibt, dass er Karl Pilsl lange kennt, selber sehr von seinem Dienst profitiert hat und sehr viele Menschen kennt, die sich durch seinen Dienst bekehrt haben und jetzt Feuer und Flamme für Jesus sind. Einfach um auch mal was Positives über den ach so Gescholtenen zu bringen. Dieser Brief wurde abgedruckt. Gekürzt, wie üblich in solchen Fällen.
Nur wurden gerade die Stellen rausgestrichen, die Positives zu berichten hatten. Übrig blieb der Brief, eines wütenden Wort und Geist Anhängers, der sich darüber beschwerte, das überhaupt Kritik geäußert wurde. Da kann mir keiner erzählen, daß wäre jetzt objektiv. Ziel war es ganz klar Wort und Geist in Mißkredit zu bringen. Ich habe die Dran- Version Leserreaktion meines Vaters und das Orginal zu Hause. Das einfach nur mal als ein Beispiel, wie solche „objektive“ Kritik aussehen kann.
Es gibt manche Aussagen, vor allem in den Kurzbibelschulen, die krass sind. Natürlich! Diese Veranstaltungen sind dazu da, Leute aus ihrem Trott zu reißen und zu erklären, daß Glaube mehr sein kann. Da bringt es nichts, nur das zu sagen, was alle auch so sehen. In der Fernbibelschule ist das nicht häufig. Manche sagen, daß kann man so nicht machen und das wäre unausgewogen. Mal ehrlich: Wenn Jesus sagt, du sollst dir den Arm abhaken oder dein Auge rausreißen, falls es dich zu Sünde verführt, ist das auch nicht ausgewogen. Genausowenig als er sagte: „Ihr müßt mein Blut trinken und mein Fleisch essen, wenn ihr leben wollt.“ Und als die Leute sich beschwerten, setzte er noch ein drauf und fragte nur seine Jünger: „Und, geht ihr auch!“ Das ist nicht ausgewogen, das ist Provokant! Mehr dazu in einer P
redigt von mir. Ja, manchmal muß man Sachen überspitzt rüberbringen, um die Dinge klar zu machen. Wichtig ist, daß es ingesamt Sinn macht. Nicht unbedingt in einer einzigen Predigt, aber im ganzen. Und das kann ich nach fast drei Jahren intensiven Kontakt zu Wort und Geist bestätigen. Es ist biblisch fundiert und macht Sinn. Da kann man sich drüber streiten, aber zu dem Punkt bin ich für mich gekommen, und kein ernsthafter Theologe, mit dem ich mich darüber unterhalten habe und der sich eingehender mit der Materie beschäftigt hat, konnte mir belegen, dass das, was Wort und Geist lehrt nicht biblisch absolut fundiert wäre.
Zum Thema Heilungen habe ich was gepostet.
Manche sagen, Wort und Geist behauptet, wir seien Gott. Das stimmt nicht! Sie sagen, daß wir Kinder Gottes sind, aus ihm erschaffen, ein Teil seines Leibes, der handelne Part hier auf dieser Erde. Das der Schöpfer jetzt in uns lebt. Soweit ich weiß, ist das eine der Kernaussagen des neuen Testaments und man müßte sich sehr weit aus dem Fenster lehnen, das zu widerlegen.
Es wird gesagt, Wort und Geist verursacht Spaltung. Häufig aus Gemeinde, die selber vor Jahren aus Spaltung entstanden sind. Mal ehrlich: Ich habe soviel Spaltung gesehen, allein hier in Hannover, da gab es noch kein Wort und Geist und es war kaum anders. Jetzt hat man nur endlich jemanden der Schuld ist an dem ganzen Übel.
Mal etwas aus meiner Historie: Als ich und meine Eltern die Geistestaufe erfahren haben, ging es plötzlich rund in unser Brüdergemeinde. Wir wurden angefeindet und es wurde von einigen erzählt, das wer meiner Mutter die Hand gibt, einen Dämon bekommt und vieles mehr. Es wurde gesagt wir verbreiten Irrlehre und wir wurden rausgeschmissen und mit uns Leute, die zu uns Kontakt hatten oder sie gingen freiwillig. Der Grund: Wir hatten etwas von Gott erkannt und wollten, das andere es auch bekommen. Das war vor 15 Jahren. Dasselbe Spielchen sehe ich jetzt bei Wort und Geist. Mich schockt das wenig, weil ich das alles schon kenne. Es ist kein Unterschied. Es sind teilweise sogar dieselben Sprüche.
Gehen alle, die in Röhrnbach waren weise damit um? Nein!
Aber es ist nun mal so, wenn ich Dinge erkannt habe, die Dinge in meiner Gemeinde aber anders laufen, wenn ich das Gefühl habe: ich kann das gar nicht leben und manchmal sogar verfolgt werde deswegen, was soll ich anderes tun als zu gehen? Hätten wir vor 15 Jahren einfach still halten sollen, das vergessen und ignorieren, was wir bekommen haben? In dem Trott hängen bleiben, der uns so negativ vorkam, nachdem wir wußten dass es mehr gibt! Genau so geht es vielen, die von Wort und Geist Dinge mitgenommen haben. Du kannst gar nicht anders. Klar könnten einige liebvoller sein und auch ausleben, was sie meinen erkannt zu haben und nicht nur es anderen aufdrängen. Aber ich kann es ein Stück weit verstehen. Es ist die Begeisterung: „Hey, mein Glaube funktoniert wirklich und du kannst auch mehr erleben!“
Was mich nur ankotzt ist der Umgang untereinander! Dieses „in Schubladen stecken“! Dieses Mißtrauen! Das ist ja auch ein „Röhrnbachjünger“. Den muß man jetzt kritsch sehen. Das sind Spalter, die sind böse! Aber auch die Leute, die nach Hause kommen aus dem bayrischen Wald und plötzlich versuchen Chef zu sein.
Leute, wenn wir einfach akzeptieren könnten, daß hier jeder mit Jesus unterwegs ist, sind wir schon nen großen Schritt weiter. Denk ich, daß manche Leute Dinge noch nicht erkannt haben, die ich erkannt habe. Ja klar! Ich weiß es sogar sicher! Warum sollte ich sonst predigen? Macht mich das zu einem „besseren Christen“? No never! Nur habe ich gemerkt, daß manche Dinge es mir einfacher machen und es tut mir um jeden leid, der das nicht erkannt hat. Bin ich deswegen stolz? Ich hoffe nicht! Ich weiß nur, daß ich jetzt Dinge ergriffen die ich vor drei Jahren noch nicht ergriffen habe. Und ich merke, daß es Menschen gibt, die nicht mal verstehen wovon ich rede. Ich weiß aber, daß es ihnen so helfen würde es auch zu ergreifen. Das macht sie nicht schlechter, nur würde es ihr Leben bereichern. Genauso kann ich auch von anderen lernen.
Zuletzt nun: „Finde ich alles gut, was bei Wort und Geist läuft und was gepredigt wird?“
Nein! Bis dato kenn ich keine perfekte Gemeinde, außer meine. (Scherz).
Es gibt auch in der Bibelschule einige Sachen, die ich so nicht sehen kann. Na und? Hier macht doch keiner nen Contest, wer entspricht am ehesten Mortis Lehrmeinung? Manches sehe ich halt anders. Trotzdem kann ich von diesen Predigern viel Gutes ziehen, weil ich sie respektiere.
Ein gutes Beispiel, jetzt ohne Wort und Geist ist für mich Abendmahl mit Nobby. Nobby hat so ein komplett anders Abendmahlsverständnis wie ich, das ist Hammer! Stört es mich, wenn er den Segen dafür spricht? Kann ich Abendmahl mit ihm halten? Ja klar! Und uns ist beiden klar, das es das Mahl der Einheit ist. Ist es wichtig, wie der andere es in dem Augenblick sieht? Warum sollte es? Es sind Randthemen! Nobby macht es da, wo er Verantwortung hat, wie er es denkt, ich mache es da, wo ich Verantwortung habe, wie ich es denke. Und das ist in Ordnung.
Ich kann nur sagen, in über 20 Jahren Christ, habe ich nichts kennen gelernt, was mich glaubensmäßig so nach vorne gebracht hat und meine Beziehung zu dem Vater so bereichert hat wie Wort und Geist. Ich würde mir für jeden von Herzen wünschen, das er dasselbe erlebt!
Wer wissen möchte, wie meine Entwicklung mit Wort und Geist persönlich aussah, dem kann ich es zumailen. Veröffentlichen möchte ich das nicht.
Liebe Grüße
Morti
Heilung, wie ich es sehe.
Hallo,
ein Thema was immer wieder angesprochen wird ist Heilung und was Wort und Geist dazu sagt.
Ich würde hier gerne mal wiedergeben, wie ich die Bibel dazu verstehe, ohne den Anspruch zu erheben alles jetzt genau zu wissen. Wird aber länger werden
Vorne weg: wir haben einen alten und einem neuen Bund. Ich hoffe mal, dass jeder der Leser hier im neuen Bund lebt. Im Heb. 8,13 heißt es, das der Alte überholt ist. Gott agierte im Alten Bund anders, als im neuen Bund, da die Menschen dort noch nicht von neuem geboren werden konnten. Er konnte sich da auch nicht völlig offenbaren und er hat sich erst durch Jesus vollständig offenbart (Heb 1) . Da jetzt näher drauf einzugehen sprengt den Rahmen, aber für den Interessierten Leser meine
Predigt dazu aus diesem Februar.
Aber schon im alten Bund wollte Gott, das Menschen gesund sind. (siehe 5. Mose 28, der Segen des Gesetztes) Schon in den Psalmen heißt es in 103: Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen!
2 Preise den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht alle seine Wohltaten!
3 Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten.
Klare Ansage eigentlich. Im Jesaja heißt es, er sandte sein Wort und heilte sie.
Krankheit ist eine Folge des Sündenfalls und entspricht nie Gottes Willen. In den Segnungen Gottes ist und war Gesundheit immer enthalten. Der Mensch kann sich aber außerhalb des Willen Gottes bewegen, weil er einen freien Willen hat.
Wenn du meinst, es ist Gottes Wille, das du krank bist, dürftest du nie zum Arzt, weil du da ja gegen den Willen Gottes handelst. Preist den Herrn für Ärzte, die uns heilen sollen und dürfen und sogar einer der 4 Evangelisten war Arzt.
Im neuen Testament sehen wir immer, das Jesus Menschen heilte, nie das er sie krank machte und er sagt auch an manchen Stellen, das es Menschen sind, die der Teufel gebunden hat.
Es heißt im 1. petrus 24: der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.
Das heißt, in der selben Handlung, wo er für unsere Schuld bezahlt hat, hat er unsere Krankheit getragen.
Viele Menschen meinen, nur weil es der Wille Gottes ist, wird es passieren. Das stimmt pauschal auch für seinen Gesammtplan, nicht aber für den eines einzelnen Menschen. Gott hat uns einen freien Willen gegeben, den er respektiert. Ein Beispiel:
1 Tim 2, 3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott,
4 welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.
Ich kenne noch Nichtchristen, die das nicht verstanden haben. Das heißt, obwohl es Gottes Wille ist, das alle errettet werden, werden es nicht alle, weil es ihre Entscheidung ist. Nicht weil sie schlechte Menschen sind, sondern weil sie die Wahrheit nicht erkennen.
Hos 4,6 Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.
Es ist nicht so, das es Gott es nicht will, sondern Menschen es nicht erkennen. Ich kenne sogar Leute, die haben das alles gehört und haben trotzdem keine Erkenntnis. Nur weil dein Verstand es weiß, heißt es noch nicht das du es ergriffen hast.
„Wann hat Gott dich errettet?“ Viele können auf diese Frage sogar den Tag angeben und meinen, wann sie sich bekehrt haben. Das stimmt aber nicht. Da wurde es nur für dich wirksam. Gerettet hat er dich vor knapp 2000 Jahren, als er gestorben und wiederauferstanden ist. Da hat er alles getan, was nötig war. An dem Tag, wo du dich bekehrt hast, hast du es erkannt und bekannt und da wurde es in deinem Leben wirksam.
So ist es auch mit Heilung. Gott hat alles dafür getan und er möchte auch, das du gesund bist, aber viele haben das nicht erkannt. Im geistlichen Bereich ist es bereits jetzt Realität. Durch Glaube wird es sichtbar. Ich meine nicht, das jemand der krank ist nicht genug glaubt. Es gibt nicht mehr glaube oder weniger. Entweder glaubst du, oder nicht. Glaube heißt einfach, Gott vertrauen. Das tust du nur, wenn du ihn kennst, wie er ist. Solange du Gott als jemanden kennst, der will das du krank bist, kennst du nicht die Wahrheit. Solange du glaubst, Gott könnte heilen, aber bei dir möchte er es nicht, kennst du nicht die Wahrheit. Sobald du Gott als liebenden Vater kennen gelernt hast, der nur das Beste für dich möchte, wirst du ihm vertrauen und auch glauben, dass er möchte, das du gesund bist. Das passiert, wenn du ihn immer besser kennen lernst.
Ich weiß nicht, warum manche Menschen keine Heilung empfangen und sag auch nicht das sind schlechtere Menschen oder sonst was, glauben zu wenig oder so. Ich weiß nur, es liegt NIE an Gott.
Übrigens, nur etwas zu wissen und auch wiederzugeben sagt nicht, das ich Gott glaube. Ich weiß von klein auf, das Gott gut ist und nur gute Sachen von ihm kommen. Trotzdem hatte ich Zeiten, wo ich Probleme hatte und schlecht drauf war, wo ich Gott dafür beschimpfte und ihm Vorwürfe machte, was das soll. Das heißt, obwohl ich sagte: „Gott ist gut!“ haben meine Handlungen gezeigt, das ich nicht davon überzeugt bin. Sonst hätte ich ihn für meine miese Lage nicht verantwortlich gemacht, sondern den Teufel, mich selbst, ander Menschen oder was weiß ich, aber nie Gott.
Manche Leute sagen, das Gott ihnen in der Krankheit so viel gezeigt hat. Natürlich! Gott benutzt alles, damit er dir Sachen zeigen kann. In Krankheiten suchen viele Leute stärker Gott. Das heißt aber nicht, das es Gottes Plan war, das du krank bist, sondern nur wie verzweifelt er versucht dich zu erreichen und zu berühren. Er bräuchte die Krankheit dafür nicht, aber er wird diese Möglichkeit nicht auslassen, wenn sie sich ihm bietet. Wenn du dir ohne Krankheit die Zeit und Muße nähmen würdest, ihm voll vertraust und dich von ihm leiten läßt, dann würde er dir die Sachen auch so zeigen. Er ist auf Krankheit nciht angewiesen.
Apg 10,38 Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.
Das war das, wie Gott sich vollständig durch Jesus offenbarte.
Christen können krank werden, sie werden es auch, weil der Teufel es immer wieder versucht uns kaputt zu machen, aber Gott möchte es nicht und er hat auch alles getan, damit es sich ändert. Ich möchte das mehr und mehr verstehen und darin leben.
Warum es in Deutschland nicht voran geht!
W
arum es in Deutschland nicht voran geht!
Grund für die geistliche Finsternis in unserem Land
(nicht ganz so ernst nehmen)
Wie ich vor kurzem entdeckt habe wurde der jüdische Tempel 70 n. Chr. von uns Deutschen geplündert, genaugenommen von unseren Vorfahren, den Germanen. Die 15. Legion unter Titus, die die Belagerung auf den Tempel ausführte, war eigentlich in Germanien stationiert. Der römische Kaiser Titus wollte den Tempel auch erhalten, aber die Hilfstruppen feuerten trotzdem auf das Gebäude und starteten damit das Brandschatzen. Die meisten davon waren Söldner aus den germanischen Stämmen.
Das heißt: nur um dem Mammon zu dienen, Sold und Beute zu machen, haben unsere Vorfahren Gottes Heiligtum entweiht, geplündert und niedergebrannt. Jesus selbst sagt, man kann nur einem Herrn dienen, Gott oder dem Mammon. Unsere Vorfahren haben sich klar gegen Gott entschieden. In Hesekiel steht:
Hes 5,11 „Darum, so wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR: Fürwahr, weil du mein Heiligtum unrein gemacht hast mit all deinen Scheusalen und mit all deinen Greueln, so will auch ich dich scheren und deinetwegen nicht betrübt sein, und auch ich will kein Mitleid haben.“
Wenn wir schon damals das Heiligtum Gottes so mißachtet haben, wie können wir davon ausgehen, das er jetzt hier sein Heiligtum bei uns aufbaut. Nein, wie er schon damals klar gesagt hat, wird er uns scheren und deswegen nicht betrübt sein und kein Mitleid mit uns haben.
Ich finde es erstaunlich das dieser Sachverhalt noch niemanden aufgefallen ist. Alle reden über das Dritte Reich, über die Erbschuld die davon noch auf uns liegt. Oder jetzt gerade das wir ja immer noch leiden unter den Verbrechen, die wir Afrika vor 150 Jahren angetan haben, aber hier ist eigentlich das Grundübel, hier waren die ersten Feindseligkeiten gegen das Volk Gottes unseres Landes.
Gott dann weiter:
Hes. 25, 3 „Hört das Wort des Herrn, HERRN! So spricht der Herr, HERR: Da du »Haha!« sagst über mein Heiligtum, weil es entweiht ist, und über das Land Israel, weil es verwüstet ist, und über das Haus Juda, weil sie in die Gefangenschaft gegangen sind:
4 darum, siehe, werde ich dich den Söhnen des Ostens zum Besitz geben, und sie werden ihre Zeltlager in dir aufschlagen und ihre Wohnungen in dir errichten; sie werden deine Früchte essen, und sie werden deine Milch trinken.“
Aus dem Osten wird der Antichrist kommen. Durch diesen Fluch stehen wir jetzt schon unter der Vorherrschaft dieses Geistes, als Strafe für die Greueltaten unser Vorfahren. Was eigentlich für uns gutes sein sollte wird von diesen geistlichen Mächten in Besitz genommen und wir haben keine Chance es zu nutzen, weil es durch diese Prophezeiung rechtmäßig in ihrem Besitz gekommen ist.
Was ist also zu tun? Ich denke wir sollten zu einem deutschlandweiten 9- tägigen Fasten ausrufen. 1 Tag für jeden Monat der Belagerung von Jerusalem. Ich schlage zum Start den 26. September vor, der Tag in dem Jerusalem fiel und diese Schuld auf unser Volk gebracht wurde. Gleichzeitig sollte ein Team von 6000 (entspricht einer römischen Legion) hingegebenen Knechten Gottes zur Klagemauer reisen, um dort stellvertretend um Vergebung für die damaligen Sünden zu bitten. Dann erst kann Gott diesen Fluch wieder aufheben, den wir auf unsere Nation geladen haben und dann endlich wird die Finsternis hier weichen und wir können dieses Joch abschütteln, was auf uns gelegt wurde.Wir können den ganzen Kram natürlich auch lassen, danach handeln was Paulus uns geraten hat, nämlich das zu vergessen, was hinter uns liegt und uns ausstrecken nach dem was vorne ist. Dann könnten wir auch endlich einfach mal das tun was unser Auftrag ist, den Menschen das Evangelium, die gute Nachricht bringen, die ist: Christus hat unsere Vergangenheit ausgelöscht, damit wir seine Zukunft haben können.
Ansonsten hier noch mal Hesekiel:
18, 19 Ihr aber sagt: »Warum trägt der Sohn nicht an der Schuld des Vaters mit?« Dabei hat der Sohn doch Recht und Gerechtigkeit geübt, hat alle meine Ordnungen bewahrt und sie getan: Leben soll er!
20 Die Seele, die sündigt, sie soll sterben. Ein Sohn soll nicht an der Schuld des Vaters mit tragen, und ein Vater soll nicht an der Schuld des Sohnes mit tragen. Die Gerechtigkeit des Gerechten soll auf ihm sein, und die Gottlosigkeit des Gottlosen soll auf ihm sein.
21 Wenn aber der Gottlose umkehrt von all seinen Sünden, die er getan hat, und alle meine Ordnungen bewahrt und Recht und Gerechtigkeit übt: leben soll er und nicht sterben.
22 All seine Vergehen, die er begangen hat, sollen ihm nicht angerechnet werden; um seiner Gerechtigkeit willen, die er geübt hat, soll er leben.
23 Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR, nicht vielmehr daran, daß er von seinen Wegen umkehrt und lebt?
Mal Ehrlich, was kann man sich noch einfallen lassen, als Ausrede dafür, das hier nichts passiert??? Ich glaube solange wir uns von solchen Sachen abhalten lassen wird auch nichts passieren, weil das alles weg geht vom wirklichen.
Genießt den Tag
Morti
Eine schöne Geschichte über Herrn Müller
Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus
Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.
Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von
Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal
gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich
lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich
stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie
schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie
dann kaufen könnt.
Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der
Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein
Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut
eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im
Osten.
Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel
zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte
produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.
Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze
haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie
genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur
Post gebracht und abgeschickt.
Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren
von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen
Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel
Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.
Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute
eingestellt. Hurra, Herr Müller.
Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele
Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar
nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und
Milchprodukte.
Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom
Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist
nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.
Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist
ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik.
Diesteht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller
sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte,
hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr
gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit
verloren.
Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher
schon gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger
geschaffen habt, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro
bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr
ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr
Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro
bekommen hat.
Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es
ihm geht.
Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch
dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr
Müller.
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn
Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein,
das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller
seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die
sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen
hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber
dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine
Tugend, das wissen wir alle.
Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der
Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann
muß ich euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.
Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch
einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die
Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens
billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt,
für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.
Alles Gute
euer Morti
Ein neuer Tag, oder warum löscht man alles immer so leicht?
Tja,
diese Technik hat mich im Griff. Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein. Das erste was ich hier mal notdürftig ausgefüllt hatte war mein Profil. Finde ich immer total nervig und von daher bsonders stolz, das ich es gemacht habe! Heute jetzt gesehen, das es nirgends zu finden ist. Scheiße! Da strengt man sich an und dann sowas, also die Vorlage geändert und prompt alle Einstellungen geändert und gelöscht. Natürlich keinen Plan wie man sowas macht. Was ich befürchtet hatte, so ein Ding frißt Zeit!!!
Da schickt man halb Deutschland diese Blogadresse, nur um es dann gepflegt wieder alles zu killen. Also Ehrgeiz gepackt und versucht das alles wieder hinzubekommen! Hat denk ich auch alles geklappt, aber noch nicht alles probiert, wenn was nicht klappt, nicht weinen, Papa bringt das alles in der nächsten Zeit in Ordnung und stellt auch die Links wieder alle rein, die ich da haben wollte. Dafür ist jetzt ein tolles Foto von der Gemeindegründung zu sehen und Hobbies und so ein Schrot. Wer mehr wissen will soll mich besuchen, anrufen, das hier ein Jahr lang lesen oder einfach in 20 Jahren meine Biografie lesen. Wenn Dieter Bohlen damit Geld verdient, warum ich nicht?
Gerade mit meinem Papa in „History of Violence“ gewesen. Guter Film, aber nichts für meine Mama! Mal eine andere Art von Thriller, aber echt cool, vor allem da ich vorher nichts darüber wußte. Wer gerne spannende Filme sieht und sich nicht stört das es 3-4 mal Blut zu sehen ist sollte sich ihn anschauen! Ist mit Arragorn, dem Schauspieler halt. Keine Ahnung wie der heißt, Arragorn halt, selber Schuld, wenn der drei Teile HDR mit spielt und man ihn vorher nicht kennt!
So, ich habe seid gestern mal wieder meine Shisha aufgebaut. Das erste mal seid Dänemark. Werde mich also da nochmal schön hinsetzten und lesen und meine Lektion für heute zu Ende hören, was vorhin nicht mehr geklappt hat!
Eins noch ganz wichtig: Nicht vergessen, wie gut es dir geht!
Morti